Fallstudie - Henrich Baustoffzentrum GmbH & Co. KG: Kreditversicherung für die Baubranche

Wie Atradius dem Henrich Baustoffzentrum hilft, dass sein Geschäft auf einem sicheren Fundament steht.

Im Überblick

Unternehmen:

Henrich Baustoffzentrum GmbH & Co. KG

Branche :

Baustoffhandel

Markt:

Deutschland

Herausforderung:

Schnelle Kreditlimitentscheidungen bereitstellen in einem der schadenträchtigsten Branchen Deutschlands

Ergebnisse:

Das Henrich Baustoffzentrum hat innerhalb von zehn Jahren seine durchschnittliche Forderungslaufzeit von 42 Tagen auf weniger als 20 reduziert.

Unsere Vorgehensweise:

Persönliche Betreuung, partnerschaftliches Erarbeiten von modernen Kreditversicherungslösungen

Mit unserem modernen Kreditmanagement konnten wir mittelfristig die durchschnittliche Forderungslaufzeit von 42 auf nachhaltig weniger als 20 Tage reduzieren.

Thomas Schulte, Henrich Baustoffzentrum Thomas Schulte
Henrich Baustoffzentrum

Kundenreferenz Kreditversicherung – Die Bauwirtschaft in Deutschland boomt. Gleichzeitig treibt die Branche Forderungsmanagern weiterhin tiefe Sorgenfalten auf die Stirn. Der Grund: Trotz voller Auftragsbücher besteht bei zahlreichen Baufirmen ein überdurchschnittlich großes Risiko für Zahlungsausfälle. Das Henrich Baustoffzentrum agiert seit mehr als 150 Jahren in diesem herausfordernden Markt. Einer der Erfolgsfaktoren dabei: die kontinuierliche Arbeit am eigenen Kreditmanagement. Dabei setzt das Familienunternehmen auf Atradius, um seine Forderungen zu decken.

Die Anforderungen

„Wir bedienen Unternehmen jeglicher Größe aus den Bereichen Roh-, Hoch- und Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau sowie Fliese, Dachbaustoffe und Trockenbau“, erklärt Thomas Schulte, verantwortlich für das Kreditmanagement des Henrich Baustoffzentrums. „Das sind alle hervorragende Handwerker, in einigen Fällen kommt jedoch das Kaufmännische zu kurz.“ Abnehmer aus dem Tiefbaubereich würden zudem häufig für Baumaßnahmen mit öffentlichen Auftraggebern lange Zahlungsziele verlangen, weil sie von denen relativ spät ihr Geld erhielten. Ist die Eigenkapitalausstattung einer solchen Firma dann gering, kann sie sehr schnell in eine finanzielle Schieflage geraten.

„Wir unterstützen unsere Kunden auch im kaufmännischen Bereich, wo es geht, etwa durch verlängerte Zahlungsziele oder Kundenveranstaltungen mit Themen aus dem Rechnungs- und Forderungsmanagement“, sagt Thomas Schulte. „Das können wir aber nur mit einer effizienten, verlässlichen Kreditmanagement-Lösung verantworten. Diese haben wir in den vergangenen Jahren geschaffen, immer weiter modernisiert und digitalisiert.

Eine wichtige Rolle kommt dabei der Kreditversicherung zu. Der von uns gewählte Weg verlangt hier einen modernen, flexiblen Anbieter, der marktgerechte und schnelle Entscheidungen trifft sowie persönliche Ansprechpartner zur Verfügung stellt.“

Unsere Rolle

Seit vielen Jahren schon ist Atradius erste Wahl von Henrich, wenn es um Forderungsschutz geht. Betreut wird der Kunde von Atradius-Regionaldirektor Rainer Knappe, von Uwe Barth als Account Manager, Frank Lüders als Underwriter und Rita Klein in der Schadenabwicklung. „Wir platzieren bei Atradius nicht nur Deckungsschutz. Die Zusammenarbeit geht weit darüber hinaus“, sagt Thomas Schulte. Unverzichtbare Grundlage hierfür sei die vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit den Ansprechpartnern bei Atradius.

 

 

 

 

Das von Henrich aufgebaute Kreditmanagementsystem ist vom TÜV Rheinland zertifiziert. Atradius unterstützte den Baustoffexperten maßgeblich bei seiner aktuellen Lösung, indem der Kreditversicherer das Debitoren-Management von Henrich über die Software Schnittstelle Atradius Connect mit seinem Underwriting-System verband. Liegt ein Auftrag innerhalb des Pauschaldeckungsbereichs vor und erreicht der Abnehmer eine bestimmte Bewertung, bekommt Henrich über die Atradius-Connect-Schnittstelle automatisch ein Kreditlimit von Atradius. Dieser Prozess reduziert nicht nur die manuellen Eingaben und damit das Fehlerpotenzial. „Die Vertragslösung spart auch Zeit und Ressourcen, die wir wiederum für die schwierigen Fälle nutzen“, erläutert Thomas Schulte. Diese seien seit Einführung des aktuellen Systems spürbar weniger geworden.

Unsere Ergebnisse

„Mithilfe unseres modernen Kreditmanagementsystems und der Unterstützung von Atradius konnten wir in den vergangenen zehn Jahren unsere Forderungslaufzeit von 42 Tagen auf weniger als 20 reduzieren“, sagt Thomas Schulte.

Gleichzeitig könne man auch den Vertrieb besser unterstützen. Erst kürzlich erhielt Schulte einen Anruf eines Atradius-Mitarbeiters. „Ich bekam die Info, dass ein vormals riskanter Kunde jetzt wieder gut aufgestellt sei und man wieder sicher Geschäfte mit ihm machen könne. Das habe ich hausintern weitergegeben.“ Die Kontaktaufnahme erfolgte im Rahmen des so genannten „New Cover Opportunity“-Services von Atradius – ein fester, interner Prozess des Kreditversicherers, bei dem Atradius-Kunden umgehend benachrichtigt werden, sobald sich ein Forderungsrisiko verringert und sie abgesicherten, zusatzlichen Umsatz machen können.

„Für mich ist der direkte Anruf aber auch ein weiterer Beleg für die sehr gute Geschäftsbeziehung gewesen, die unsere beiden Firmen haben“, sagt Thomas Schulte. „Dieser persönliche Aspekt wird in einer immer digitalisierteren Geschäftswelt stets unverzichtbar bleiben.“

Über das Henrich Baustoffzentrum

Das Henrich Baustoffzentrum ist mit elf Standorten in der Region Rhein-Mosel aktiv und beschäftigt insgesamt rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Loyalität zum Kunden, umfassende Fachkompetenz, hohe Produktqualität zu fairen Preisen und Liefertreue sind traditionelle Stärken der Firma. Seit den 1990er-Jahren ist die Unternehmerfamilie Fink-Stauf Eigentümerin des führenden Baustoffzentrums.

www.henrich-baustoffzentrum.de